Gemeindeversammlung

Die diesjährige Gemeindeversammlung stand ganz unter dem Eindruck und den Auswirkungen der Pandemie. Es gab keinen Bericht, der nicht auf die direkten und indirekten Auswirkungen in den zurückliegenden Monaten eingegangen ist. Und doch gab es einiges zu berichten und trotz Corona ging das Gemeindeleben und unsere Sozialarbeit weiter. Während der Gemeindeversammlung wurde erstmalig der Dokumentarfilm "El Incienso" gezeigt.

Wie weitreichend die Pandemie sich auf das Gemeindeleben ausgewirkt hat, machten Hartmut Schostak, Ilonka Tabush, Thomas Reppich und Rolf Meier in ihren Berichten deutlich.

Hier einige ausgewählte Notizen aus den Berichten:

  • Nur eine Woche nach der letzten Gemeindeversammlung am 8. März 2021 fand der letzte Präsenzgottesdienst statt - was für ein Wort, bis zur Pandemie haben wir von Gottesdiensten gesprochen. Damit brach die komplette Planung bis zum Dienstbeginn des neuen Pfarrers zusammen. Ein neues Format entstand: der Online-Gottesdienst. Dank einer Reihe von Predigern und Prädikanten war es möglich bis zum ersten Präsenzgottesdienst, der erst am 25. Oktober wieder stattfinden sollte, immerhin 27 Online-Gottesdienste aufzuzeichen und dem gemeindeeigenen Kanal zu veröffentlichen. Hartmut Schostak dankte ausdrücklich Erika und Eckhard Gebser, Werner Hinz und Markus Böttcher für ihre Beteiligung. Ein Dank geht ergänzend auch an uns Prädikanten Hartmut Schostak und Rolf Meier. Die Ressonanz auf die Online-Gottesdienste war insgesamt sehr positiv. An manchen Sonntagen würden wir uns solche Besucherzahlen wünschen. Wir sind uns jedoch bewusst, dass "Klicks" im Internet nicht mit Besucherzahlen ins Verhältnis gesetz werden können. Und 20 Besucher*innen lassen sich als Durchschnittswert im Vergleich zu den Gemeindegliederzahlten durchaus sehen.
  • Die Gemeinde war froh, als der neue Pfarrer Thomas Reppich mit seiner Frau am 20. September endlich über den Landweg von Mexiko nach Guatemala einreisen konnte. Seine Einführung konnte jedoch nicht wie gewohnt, gleich am Anfang gefeiert werden. Sie fand am 8. November statt.
  • Erstmalig seit vielen Jahren fand kein Adventsbasar statt.
  • Der Weihnachtsgottesdienst konnte nicht wie gewohnt in der Kirche Cristo Rey stattfinden. Die drei Gottesdienste in der eigenen Kirche waren damit eine Premiere. Die Sängerin Ada Chitay erfreute mit ihrem Gesang die Besucher. Ihr ist besonders zu danken.
  • Caronlin Yos Mucía hat über die Monate wichtige Arbeit im Büro geleistet und viele Kontakte gehalten.
  • Der Dienstbeginn, so hob Pfarrer Reppich hervor, war für ihn und seine Frau herausfordernd. Kontakte waren von Anfang an bedauerlicherweise nur sehr eingeschränkt möglich. Gerade sie gehören aber zum Ankommen und gegenseitigen Kennenlernen dazu.
  • Pfr. Reppich verfasst seit dem 25.12. jeden Tag eine Kurzbetrachtung zur Tageslosung auf die Facebook-Seite der Gemeinde.
  • Der Online-Unterricht im Fach Ethik an der Deutschen Schule hat im Januar begonnen. Er stellt im Unterrichten und fachlich nochmals eine besondere Herausforderung dar.
  • Der Film "El Incienso", ein Dokumentarfilm mit Eltern der Stipendiaten und der Schuldirektorin wurde zum ersten Mal gezeigt.
  • Die Arbeit im Sozialprojekt El Incienso veränderte sich im Zuge der Pandemie. Die monatlichen Treffen im Gemeindezentrum (Educación humana) waren nicht mehr möglich. Bald schon wurde deutlich, dass eine Unterstützung mit Lebensmittelpaketen etwas von der Not der Familien auffangen könnte. Die letzte Ausgabe der Lebensmittel fand im Januar diesen Jahres statt.
  • Die Haushaltslage kann insgesamt trotz Pandemie als solide bezeichntet werden.

 

Während der Gemeindeversammlung wurde der Kassenführer Rolf Meier entlastet, gleichfalls der Vorstand.

Ilonka Tabush wurde für weitere drei Jahre in ihrem Amt als Vorstandsmitglied bestätigt.

 

Gemeindebericht des Präsidenten Hartmut Schostak zum Nachlesen

Bericht aus dem Pfarrdienst von Thomas Reppich zum Nachlesen

Gottesdienststatistik 2020

 Dokumentarfilm El Incienso