Liturgie - der Ablauf eines jeden Gottesdienstes

Jeder Gottesdienst hat einen erkennbaren Verlauf. Dies ist wichtig, um sich als Gottesdienstbesucher*in orientieren zu können. Gleichzeitig öffnet die Liturgie uns die Tür zu einer anderen Welt, in der Gottes Gegenwart erfahrbar wird.

Grundsätzlich besteht der liturgische Ablauf unserer Gottesdienste aus drei Teilen:

  • Eingang: Wir eröffnen den Gottesdienst im Namen des dreieinigen Gottes. Wir „kommen an“, bringen im Gebet vor Gott, was uns bewegt, sei es Freude oder Sorge und erinnern uns in unserem Lob an all das, was war und bleibend gilt.

  • Verkündigung: Die Gemeinde hört eine alttestamentliche und eine neutestamentliche Lesung, bekennt ihren Glauben und hört durch die Predigt Gottes Zuspruch und Anspruch.

  • Sendung: In den Fürbitten bereiten wir uns gedanklich auf die Rückkehr in unseren Alltag vor und gedenken dabei anderer Menschen, der Welt als Ganzes und der Schöpfung. Mit dem abschließenden Segen empfangen wir die Zusage, dass Gott bei uns sein wird.


Einmal im Monat kommt ein vierter Teil dazu: Die Feier des Heiligen Abendmahls.

Eingerahmt wird jeder Gottesdienst von einem Orgelvorspiel und einem musikalischen Nachspiel am Klavier.

Im Gesang und Singen liturgischer Wechselgesänge erheben wir unsere Stimme und bringen das Leben in seinen wechselvollen Schattierungen zum Ausdruck.